Im Rahmen einer Studie beschäftigten sich Wissenschaftler mit der Langzeitwirkung von Botulinumtoxin-Behandlungen, insbesondere bei Falten im oberen Gesicht, wie Stirn- und Glabellafalten zwischen den Augenbrauen. In einer klinischen Untersuchung wurden Patienten über einen längeren Zeitraum beobachtet, um herauszufinden, wie lange die glättende Wirkung anhält, wie sich wiederholte Behandlungen auswirken und ob zusätzliche positive Effekte auftreten. Dabei kam Incobotulinumtoxin A zum Einsatz, ein bewährtes Neurotoxin, das die Muskelaktivität in behandelten Bereichen reduziert und so Falten sichtbar glättet.
Die Ergebnisse zeigten, dass die Behandlung nicht nur kurzfristig Falten reduziert, sondern bei regelmäßiger Anwendung auch über Monate hinweg eine deutliche Verbesserung der Hautstruktur und Mimik erzielt. Patientinnen und Patienten berichteten von einer höheren Zufriedenheit mit ihrem Aussehen und einem gesteigerten Wohlbefinden im Alltag. Die Studie dokumentierte zudem, dass sich durch die wiederholte Behandlung die Gesichtsmuskulatur teilweise anpasst, was die Wirkdauer verlängern und das ästhetische Ergebnis stabilisieren kann.
Ferner liefert die Untersuchung wichtige Hinweise für die Ärzteschaft: Sie zeigt, wie Dosierung und Behandlungsintervalle individuell angepasst werden können, um optimale Ergebnisse zu erzielen und Nebenwirkungen zu vermeiden. Gleichzeitig unterstreicht die Studie die Bedeutung einer realistischen Beratung der Patienten, damit Erwartungen und mögliche Effekte langfristig übereinstimmen. Insgesamt bestätigen die Ergebnisse die Sicherheit, Wirksamkeit und Planbarkeit von Botulinumtoxin-Behandlungen über einen längeren Zeitraum und bieten eine wissenschaftlich fundierte Grundlage für die Gestaltung wiederholter ästhetischer Anwendungen.
Pavicic, T. et al.
Aesthetic Improvements Over Time: Long-Term Efficacy and Additional Outcomes of IncobotulinumtoxinA in the Simultaneous Treatment of Upper Facial Lines
J Cosmet Dermatol
9/2025
